StartNewsBravouröse kämpferische Leistung wird nicht belohnt.

Bravouröse kämpferische Leistung wird nicht belohnt.

TG Veitshöchheim – Aschaffenburg Baskets 63 : 51 (24:32)

Trotz der Niederlage gehen die Aschaffenburg Baskets mit erhobenem Haupt aus dem Spiel gegen Veitshöchheim. Gegen die wohl größte Mannschaft der Liga zeigte man eine hervorragende kämpferische Teamleistung, dominierte die erste Halbzeit und hielt bis zur 37. Minute das Spiel offen. Aufgrund der kurzen Rotation und weiterem Verletzungspech fehlte am Ende jedoch die Kraft und damit die Durchsetzungsfähigkeit im Angriff, sodass die voll besetzten, erfahrenen Veitshöchheimer das Spiel nach Hause brachten.


Die Vorzeichen hätten nicht unterschiedlicher sein können. Während die Gastgeber mit 12 Spielern antraten, fielen bei den Baskets mit Tadas Jagela und Yannick Mergler sowie Kytka/Mack/Schütz als mögliche Alternativen aus der H2 einige Spieler aus.

Die fehlende Größe machten die Schützlinge von Frederico Rocha mit großem Kampfgeist und taktischer Variabilität wett. Nur 8 Punkte gestattete man den Gastgeber im ersten Viertel (8:15). Im Angriff lief der Ball gut und man fand stets Antworten auf die Veitshöchheimer Verteidigung (16:30, 18. Min).

In der zweiten Halbzeit kamen die Gastgeber mit mehr Energie aus der Kabine. Mit einem 9:0 Lauf kam Veitshöchheim wieder heran (33:36).

Da bei Luan Pereira seine alte Verletzung wieder aufkam, fehlte im Angriff der Go-to-Guy. Aminu Adisa Abibu, der nach 5 Wochen Verletzungspause ein gelungenes Debüt feierte, und Pavle Danilovic übernahmen Verantwortung und scorten für Aschaffenburg. Insgesamt leistete sich die Mannschaft allerdings zu viele vermeidbare Ballverluste. Mit der knappen 43:40-Führung ging man ins 4. Viertel.

Aufgrund der 7-Mann Rotation und davon 3 angeschlagenen Spielern (Pereira, Abibu, Danilovic) mussten Jakob Jeßberger, Leo Sattler und Max Kriegbaum mehr als 36 Minuten spielen. Im vierten Viertel schwanden minütlich die Kräfte, was vor allem in der Offense zu bemerken war. Viele Angriffe wurden nicht mehr herausgespielt und schwierige Würfe wurden genommen. Trotzdem hielt man bis zur 37. Minute das Spiel offen (51:47). Veitshöchheim nutzte die Gelegenheit und zog in den letzten drei Minuten entscheidend davon.

Coach Freddy Rocha nach dem Spiel: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, was sie in dieser kleinen Besetzung gegen diesen großen Gegner geleistet hat. Alle sind an ihre Grenzen gegangen und haben bis zum Schluss gekämpft. Wir haben in der Verteidigung einen großartigen Job geleistet und uns stark zum 1. Spiel verbessert. Schade, dass wir uns für diese tolle Leistung nicht belohnen konnten.“

Baskets: Pavle Danilovic (17), Jakob Jeßberger (10), Aminu Adisa Abibu (8), Luan Pereira (7), Max Kriegbaum (5), Leo Sattler (2), Mantas Jagela (2) und Tobias Roth.