Aschaffenburg Baskets
Goldbach, TV-Halle
Basketball: 1. Regionalliga Südost, Männer, Playdowns: Aschaffenburg Baskets (in weiß) - Onlineprinters Neustadt Aisch (in schwarz)
A. Abibu (Aschaffenburg Baskets) gegen Adrian Hümmer (Onlineprinters Neustadt Aisch)
Foto: Petra Reith

 

 

In den Play­downs der 1. Re­gio­nal­li­ga Südost konn­ten die Aschaf­fen­burg Bas­kets mit 81:65 ei­nen über­zeu­gen­den Sieg ge­gen die On­li­ne­prin­ters Neu­stadt a. d. Aisch ein­fah­ren. 

 

Das Er­geb­nis fiel da­bei für die Gäs­te fast noch et­was glimpf­lich aus. Zum En­de hin wur­den die Aschaf­fen­bur­ger et­was un­kon­zen­trier­ter und büß­ten et­was Vor­sprung ein. »Wir hätten sonst auch mit 30 Punkten gewinnen können«, urteilte der gut gestimmte Aschaffenburger Trainer Jerome Schaefer.

Mit einem neuen Gesicht zeigte die Mannschaft auch direkt ein neues Gesicht. Die Aschaffenburger Baskets verstärkten sich noch vor der Partie auf der Guard-Position. Der neue Mann heißt Cenker Öder. Der 21 Jahre alte Zypriote fügte sich bei seinem Debüt nahtlos in die Aschaffenburger Mannschaft ein. »Cenker tut uns gut, er entlastet Isaac Obanor und Jakob Jeßberger etwas«, resümiert Coach Jerome Schaefer den ersten Auftritt des 1,92m neuen Guards. Zuletzt war der sehr athletische Öder in 2. Türkischen Liga aktiv. Ordentliche acht Punkte konnte der Neuankömmling in seinen knappen 20 Minuten Spielzeit sammeln. Mit dem jungen Guard könnte Schaefer ein entscheidendes Puzzleteil für die Mannschaftsstruktur der Baskets gefunden haben.

Schnelle 7:0-Führung

Auf die schnelle 7:0-Führung der Aschaffenburger fanden die Neustädter noch eine Antwort. Eine Mini-Aufholjagd der Gäste endete in einem 12:12 zum Ende des ersten Viertels. Ab dann übernahmen die Baskets das Steuer und gaben es nicht mehr aus der Hand. Satte 31 Punkte erzielten die Spieler von Coach Schaefer in dem Viertel und enteilten den Neustädtern völlig. Ein früher Knockout für die Gäste, die sich nicht mehr erholen sollten. Paulo Camilo und Aminu Abibu steuerten dabei jeweils elf Punkte bei. Es war eines der stärksten Viertel der gesamten Saison für die Aschaffenburger.

Mit dem deutlichen Sieg setzen sich die Aschaffenburger an die Spitze der Playdown-Tabelle. In der gezeigten Form sind die Baskets jedenfalls nicht abstiegsgefährdet.